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Bonsai Umtopfen

Akadama - Bonsaierde aus Japan: Gute Drainage, keine Wurzelfäule

Akadama Bonsaierde
Akadama Bonsaierde

Ein beim Umtopfen von Bonsai nicht mehr wegzudenkendes Bonsaisubstrat ist Akadama (Akadamatsuchi). Es ist ein Lehmgranulat mit einer, wie der Name schon sagt (japanisch 赤玉土 = Rote Erde), roten bis rotbraunen Farbe.

Natürlicherweise kommt Akadama auf der Insel Honshu (Berg Akayi - Nähe Tokio) vor, wird dort im Tagebau abgebaut und in alle Welt exportiert. Akadama ist vulkanischen Ursprungs.

Akadama Qualitäten: Doppelbrand und Einfach gebrannt oder Hard / Soft Quality

  • Akadama Harte Qualität, Hard Quality, Doppelt gebrannt (japanisch 硬質, Kōshitsu): Ist länger strukturstabil (4-5 Jahre). Akadama Doppelbrand sollte genommen werden wenn der Bonsai länger als 3 Jahre ohne umzutopfen in der Schale verbleibt. Dies trifft besonders für ältere Bonsai sowie für die meisten Nadelbaumbonsai zu.

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Mykorrhiza und Bonsai - Eine Einführung

Mykorrhiza bedeutet direkt übersetzt Pilzwurzel (mykes=Pilz, rhiza=Wurzel). Dieser Begriff ist ebenso treffend wie irreführend. Mykorrhiza ist eine enge Partnerschaft zwischen verschiedenen Pilzen und Pflanzen, besonders den Wurzeln der Pflanzen. Eine solche Partnerschaft wird Symbiose genannt und wird immer zum Nutzen beider Partner eingegangen. Jeder Teil leistet etwas und bekommt dafür etwas.

Mykorrhizamycel an Ebereschen Prebonsai (Sorbus)
Mykorrhiza (an heißer Sonnenseite) einer Eberesche

Viele Pflanzen sind zwingend auf diese Symbiose angewiesen und könnten ohne die Mithilfe des Pilzes nicht überleben. Zu diesen Mykorrhiza abhängigen Pflanzen zählen so wichtige Bonsai-Baumarten wie Kiefern, Azaleen, Fichten, Lärchen.

Mykorrhiza in Bonsaierde - Warum ?

Mykorrhiza Pilze für Pflanzerden (auch Bonsaierde) werden heute grosstechnisch erzeugt und oft den Pflanzsubstraten (z.B. Cuxin Bonsaierde) bereits bei Abpackung zugesetzt. Warum wird von den Bonsaifreunden oft die Mykorrhiza der Bonsaierde, vor allem mineralischen Substraten wie Akadama, Kiryu und Kanuma gleich zugemischt ? Welchen Vorteil haben Mykorrhiza und Bonsaibaum von der Symbiose ?

Das Mykorrhiza Pilzmycel erstreckt sich oft über grosse Flächen. Durch die Verbindung mit der Baumwurzel wird so der Bodenvorrat an Wasser und Nährsalzen viel besser für die Pflanze verfügbar. Die Bonsaipflanze ist somit nicht mehr nur auf ihre eigenen Wurzeln beschränkt, sondern bekommt zusätzlich vom Pilz in Wasser gelöste Mineralien geliefert.

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Bonsai umtopfen - wann ?

  • Bei Bodenverdichtung. Viele Bonsaierden zerfallen mit der Zeit und müssen dann ausgetauscht werden
  • Wenn die Wurzelmasse zu groß für die Schale ist. Die Wurzeln werden dann beim Umtopfen mit Wurzelschnitt reduziert.
  • Bei Sauerstoffmangel im Wurzelbereich. Meist, wenn die Bonsaierde zu fein ist.
  • Schädlinge haben sich im Boden angesammelt. Selten ein Umtopfgrund. Manchmal aber eine Möglichkeit.
  • Bei Versalzung des Bodens, z.B. nach Überdüngung mit einem mineralischen Dünger (Nährsalz).

Bonsai umtopfen - Generelle Hinweise

  • Die beste Zeit für das Umtopfen ist für die meisten Pflanzen das zeitige Frühjahr (Ende Februar bis Anfang April). Verletzungen der Wurzeln können so schnell ausheilen.
  • Jüngere und schnell wachsende Bäume werden aller 1-2 Jahre umgetopft. Bei ausgewachsenen Bonsai (Formbebung ist im wesentlichen abgeschlossen) reicht im Normalfall ein 3-5 jähriger Rhythmus.

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Umtopfen einer Satsuki Azalee Bonsai (Rhododendron indicum)

Bonsai durchwurzeln - bei gesundem Wachstum - die Bonsaischale mehr oder weniger schnell. Dabei werden wichtige, winzige Hohlräume im Bonsaisubstrat schnell ausgefüllt. Die Bonsaierde verdichtet. Die Durchlässigkeit der Bonsaierde für Luft und Wasser nimmt ab.

Die Bonsaipflanze braucht aber dringend einen gut durchlässigen Boden in der Bonsaischale. Sonst würde als erstes das Wurzelwachstum und später das Wachstum des gesamten Bonsai leiden.

Junge, schnell wachsende Arten (z.B. Ahorn Bonsai, Chinesische Ulmen Bonsai) mit starkem Wurzelzuwachs müssen meist schon nach 2 Jahren umgetopft werden. Ältere Bonsai, besonders Nadelbäume, können oft deutlich länger in der Schale verbringen. Sie durchwurzeln das Substrat langsamer.

Beim Umtopfen von Bonsai wird in den meisten Fällen, um die Wurzelmasse zu verringern und die Feinverzweigung zu erhöhen, ein Wurzelschnitt durchgeführt.

In diesem Beitrag zeigen wir die prinzipiellen Schritte, die bei jedem Umtopfen anstehen.

Befestigungsdraht entfernen

Wurde der Bonsai sach- und fachgerecht getopft muss vor dem Austopfen der Draht zum Befestigen des Wurzelballens entfernt werden. Am besten geht dies, indem man den Befestigungsdraht an der Unterseite der Bonsaischale mit einer Drahtzange durchschneidet.

Bonsai Satsuki-Azalee Rhododendron indicum umtopfen - Befestigungsdraht entfernen

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