Bonsai Substrate

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Das richtige Bonsaisubstrat ist immens wichtig für die Gesundheit von Bonsaibäumen. Die Auswahl eines ungeeigneten Erde beim Umtopfen eines Bonsai kann schnell einen Bonsai schwer schädigen.

Was zeichnet ein geeignetes Bonsaisubstrat aus ?

Vor allem - es ist gut durchlässig (s. Video - Gut durchlässige Bonsaierde). Vermeiden sie feine Bonsaisubstrate und Bonsaierden. Ein gut durchlässiges Bonsai Substrat hat eine grobe Struktur. Überschüssiges Giesswasser läuft beim Gießen des Bonsai schnell durch die Drainagelöcher am Boden der Bonsaischale ab. So wird Staunässe verhindert.

Die Durchlässigkeit einer Bonsaierde kann durch Zugabe von Substraten wie Blähschiefer oder Bimskies deutlich erhöht werden. In Kombination mit einem passenden Bonsaidünger (wie z.B. Biogold, Hanagokoro, Flüssigdünger) können solche Bonsaisubstrate auch pur eingesetzt werden.

Warum ist Staunässe ein Problem ?

Bei einem groben Bonsaisubstrat läuft das Giesswasser durch die Schwerkraft einfach ab. Bei einem Substrat oder auch einer Bonsai-Erdmischung mit feinen Poren wird das Giesswasser durch physikalische Kräfte im Boden gehalten.

Zuviel Giesswasser im Substrat hat aber 2 entscheidende Nachteile: Es ist wenig Sauerstoff im Boden und die Bodentemperatur ist niedrig. Sauerstoff und Wärme ist für ein gutes Wurzelwachstum wichtig. Fehlt beides wachsen nicht nur die Wurzeln schlecht sondern auch der Bonsai. Deshalb: Das Wichtigste an einem Bonsaisubstrat ist seine Durchlässigkeit.

In der Bonsaischule verwenden wir in der Anzucht fast ausschließlich Blähschiefer, gemischt (max. 30%) mit einer sehr groben Baumschulerde. Der Zuwachs beträgt selbst im Pflanztopf bis zu 3m im Jahr. So lassen sich schnell Bonsairohlinge verdicken.

7 Jahre alter Bonsai-Rohling einer Japanischen Ulme, nur im Container herangezogen, mit tollem Wurzelbild

Gut durchlässiges Bonsai Substrat

Bonsaisubstrat - Links

Wurzelkrallen zum Umtopfen