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Frei aufrechte Form (Moyogi Stil)

Frei aufrechte Form (Moyogi Stil) - Beschreibung

Beim frei aufrechten Bonsaistil ist der Stamm des Bonsai gebogen und verjüngt sich nach oben, die Spitze befindet sich über der Mitte des Wurzelansatzes und die unteren Äste sollten sich möglichst auf der Außenseite einer Biegung befinden. Die meisten im Bonsaihandel angebotenen Bonsai Baumarten sind frei aufrecht gestaltet. Dieser Bonsaistil ist sehr beliebt. Frei wachsenden Bäume in der Natur weisen überwiegend diese Form auf.

Die unteren Äste (Hauptast, Gegengewichtsast sowie rückwärtiger Ast) sollten sich möglichst auf der Außenseite der Stammbiegungen befinden. Äste mit Ursprung an der Innenseite von Stammbögen werden, wenn nicht unbedingt benötigt, entfernt. Von unten nach oben nimmt die Breite der Astetagen ab.

Die stärksten Bögen im Stamm sind nach rechts oder links ausgerichtet. Wenn sie nach vorn oder hinten zeigen sind sie nicht sichtbar und der Bonsai würde viel an Dynamik verlieren.

Bei der frei aufrechten Form sollte Symmetrie (rechte Baumseite sieht der linken sehr ähnlich) möglichst vermieden werden. Im Handel sind die Stammbiegungen der meisten Bonsai im niedrigen Preisbereich sehr symmetrisch. Sie werden unter Händlern als S-Typ bezeichnet und wirken sehr künstlich. Wenn man einen Bonsai von der Jungpflanze aufbaut sollte man von Anfang an bei der Gestaltung des Prebonsai darauf achten, solche Symmetrien zu vermeiden.

Die Oberflächenwurzeln gehen flach in den Boden über und vermitteln so Standfestigkeit. Stärkere Wurzeln sollten nicht direkt auf den Betrachter zeigen. Die optimale Anzahl größerer Oberflächenwurzeln liegt bei 5-7, d.h. nicht zu viel oder zu wenig. Ideal ist eine ungerade Anzahl.

Geeignete Baumarten

Als einer der 5 Grundstile eignet sich die Frei aufrechte Form für fast alle Bonsai. Besonders Laubbäume mit rundlicher Krone (wie Lindenbonsai, Ficusbonsai, Hainbuchen, Fächerahorn, Dreispitzahorn, Chinesische Ulme oder Ligusterbonsai) sind meist frei aufrecht gestaltet.

Dieser Stil paßt durch seine dezente Harmonie hervorragend zu den meisten Blütenbonsai (z.B. Azaleen, Junischnee, Aprikosen, Granatapfel) und zu fruchttragenden Bonsai (Apfelbaum, Feuerdorn).

Aber auch Nadelbaum Bonsai wie Steineiben, Mädchenkiefern und Lärchen lassen sich gut frei aufrecht gestalten und ergeben einen glaubhaften Bonsai.

Passende Bonsaischalen

Bonsai mit weichen Stammlinien und einem insgesamt harmonisch-ausgeglichenem Äußeren (die meisten Laubbäume) topft man am besten in ovale Bonsaischalen. Ist die Gestaltung dynamisch bis dramatisch sollten rechteckige Bonsaischalen bevorzugt werden. Runde Bonsaischalen werden kaum für Frei aufrechte Bonsai benutzt. Die höhe der Bonsaischale sollte wenn möglich der Stammdicke am Wurzelansatz entsprechen.

Nadelbaumbonsai sollten bis auf wenige Ausnahmen in unglasierte Bonsaischalen getopft werden. Da die meisten Nadelbaum Bonsaiarten winterharte Freilandbonsai sind sollten frostfeste, handgemachte Bonsaischalen bevorzugt werden.

Für kleinere Zimmerbonsai sind evtl. die preiswerteren Bonsaischalen geeignet. Da diese Schalen meist nicht größer als 30cm angeboten werden müssen für größere Gartenbonsai Schalen aus der Rubrik Große Bonsaischalen ausgewählt werden.

Für blühende Bonsai oder solche mit farblich auffallenden Früchten oder Blätter eignen sich besonders die auf die Farbe der Blüten und Blätter abgestimmten glasierte Bonsaischalen.

Beispiele

Laubbaum - frei aufrecht gestaltet

Bonsaistil Frei aufrechte Form (Moyogi Stil)

Der nur leicht geschwungene Stamm vermittelt Harmonie und Ausgewogenheit und paßt gut zur abgerundeten Krone dieses Laubbaumes.

Nadelbaum - frei aufrecht gestaltet

Bonsaistil Frei aufrechte Form (Moyogi Stil)

Frei stehende Nadelbäume wachsen häufig frei aufrecht, d.h. nicht so streng aufrecht wie in dicht stehenden Forstbaumkulturen. Die Krone ist bei Nadelbäumen meist nicht so angerundet wie bei Laubbäumen.